Tagebuch Natalie Schüpbach

Natalie Schüpbach beschreibt ihre Woche bei Lea Knutti in Wattenwil


Montag, 19. März 2018

Am Montagmorgen bin ich nicht wie immer um 5:00 Uhr aufgestanden, sondern erst um 7:00 Uhr, da ich noch einen Arzttermin hatte und mich auf eine Mehlallergie testen musste. Meine Mutter fuhr mich nach dem Arzttermin sofort zu meinem Lehrbetrieb nach Wattenwil bei Thun. Als wir dort um 10:00 Uhr ankamen konnte ich gleich mit kochen starten. Ich machte einen Rindsbraten, Kartoffelgratin mit Kürbis und Chicoréesalat. Um 12:00 Uhr assen wir gemeinsam mit den Grosseltern das Mittagessen. Da am Montag eigentlich Wäschetag ist habe ich noch schnell eine Maschine mit Schmutzwäsche gestartet. Anschliessend räumte ich noch die Küche auf und dann hatte ich eine halbe Stunde Pause. Nach meiner Pause gingen meine Chefin Lea, ihr Mann Thomas und Tabea (7 Monate) nach Reichenbach auf den zweiten Betrieb, um dort Arbeiten zu erledigen. Während Noemi (3 Jahre) und Emanuel (2Jahre) noch schliefen konnte ich eine Maschine Wäsche aufhängen und wieder eine starten. Danach ging ich in den Keller um den Käse zu schmieren, es hat ziemlich viel Käse und ich brauche zirka immer eine Stunde bis ich fertig bin. Zwischendurch ging ich immer wieder hoch um zu schauen ob die Kinder noch schlafen. Kurze Zeit nach dem ich fertig war sind sie auch schon aufgewacht und wir assen gemeinsam das Zvieri. Dann fuhr ich wieder mit der Wäsche weiter während die Kinder zusammen spielten. Später saugte ich noch die Küche und den Gang. Als ich damit fertig war, war es auch schon Zeit um das Abendessen vorzubereiten. Ich konnte Dampfnudeln mit Vanillesauce machen. Später assen ich und die Kinder das Abendessen, während Lea und Thomas noch im Stall waren. Zuletzt räumte ich noch die Küche auf, dann hatte um 20:00 Uhr Feierabend.


Dienstag, 20. März 2018

Wie immer musste ich am Dienstag um 7:30 Uhr anfangen. Als erstes stellte ich das Morgenessen auf dem Tisch bereit. Anschliessend habe ich noch die letzte Maschine Wäsche gestartet. Danach kochte ich Tee und erledigte andere kleine arbeiten. Als Noemi und Emanuel aufgewacht sind assen wir das Frühstück. Dan zog ich ihnen Kleider an. Später hängte ich die Wäsche auf und begann mit dem kochen. Es gab selbergemachten Hackbraten, Backofenkartoffeln und Bohnen. Nach dem Mittagessen habe ich die Küche aufgeräumt. Danach hatte ich 1 ½ Stunden Pause. Nach der pause durfte ich Tabea den Brei einstossen. Anschliessend räumte ich mit Noemi und Emanuel das Wohnzimmer auf. Dann konnte ich zuerst den unteren Stock staubsaugen und dann noch der obere. Zirka um 16:30 Uhr gab es das Zvieri, wir assen ein Joghurt einen Apfel und noch andere kleine Snacks. Als wir fertig waren, gingen wir nach draussen. Zuerst fütterten wir die Kaninchen. Noemi und Emanuel halfen mir Heu, Stroh und Wasser zu holen. Danach gingen wir in die Heudiele (Heuboden) um die Tauben zu füttern. Seit einigen Tagen brütet eine der Tauben, ich freue mich auf die kleinen. Nachdem gingen wir wieder rein. Anschliessend durften Noemi und Emanuel noch baden gehen. Als ich fertig war den beiden die Haare zu waschen, nahm ich sie nacheinander aus dem Wasser und zog sie mit frischen Kleider wieder an. Um 18:00 Uhr hatte ich Arbeitsschluss. Ich fuhr mit dem Bus nach Seftigen, von Seftigen nahm ich den Zug nach Thun und in Thun konnte ich den Zug nach Walkringen nehmen. Dort kam mich mein Bruder mit dem Auto abholen und dann war ich um 20:00 Uhr zuhause.

 

Mittwoch, 21. März 2018

Jeweils am Mittwoch haben wir Schule. Ich bin um 6:30 Uhr aufgestanden, damit ich 7:10 in Walkringen den Zug nach Burgdorf nehmen konnte. In Burgdorf stieg ich auf Gleis 3 um dort musste ich 20 Minuten warten, bis endlich der Zug nach Langenthal kam. In Langenthal angekommen nahm ich mit meinen Mitschülerinnen den Bus nach Langenthal Waldhof. Von dort aus sind wir noch ein kleines Stück zu Fuss gegangen, bis wir bei der Schule angekommen sind. Um 8:45 Uhr begann der Unterricht bei Frau Gabi im Fach Haushaltsführung. Wir haben mit dem neuen Thema Reinigung gestartet und haben gelernt welche Art Schmutz es gib, die Inhaltsstoffe in Reinigungsmittel….. Zwischen den Lektionen hatten wir immer wieder eine Pause. Um 12:15 war der Unterricht bei Frau Gabi beendet und wir gingen Mittagessen. Gruppe A hatte für uns gekocht, es gab Pilaw und Wintersalat und zum Dessert Caramelköpfli. Gleich nach dem Mittagessen hatten wir Klassenstunde bei Frau Kreienbühl. Um 13:55 ging der Unterricht mit der ganzen Klasse (A+B) bei Frau Kreienbühl im Fach ABU weiter. Als erstes konnten wir 5 Vorträge hören, ich hatte mein Vortrag zum Glück schon die vordere Woche gehabt. Nach den Vorträgen haben wir noch ein wenig Deutsch gemacht, es ging um die Haupt und Nebensätze. Um 16:25 Uhr hatten wir Schulschluss und ich fuhr wieder den ganzen Weg mit Bus und Zug nachhause. Dann war der Tag auch schon wieder zu Ende.

 

Donnerstag, 22. März 2018

Am Donnerstagmorgen bin ich um 5:00 Uhr aufgestanden. Danach nahm ich den Zug in Walkringen nach Hasle Rüegsau um 5:44 Uhr. In Hasle Rüegsau stieg ich auf Gleis 2 um. In diesem Zug konnte ich bis Seftigen sitzen bleiben. In Seftigen nahm ich wieder den Bus nach Wattenwil. Ich komme immer so an, dass ich pünktlich um 7:30 Uhr mit der Arbeit starten kann. Als erstes räumte ich die Küche auf, bereitete das Frühstück vor und kocht wie jeden Morgen Tee. Als die Kinder wach waren assen wir das Morgenessen und ich zog ihnen Kleider an. Danach kochte ich die erste Ladung Milchkonfitüre. Die Milchkonfitüre braucht ca. 3 Stunden bis man sie abfüllen kann. Während die Konfi kochte habe ich ein wenig Wäsche zusammengefaltet, mit den Kindern die Tauben gefüttert und gekocht. Ich konnte Geschnetzeltes an Sauce, Kartoffelstock und Salat machen. Ich habe mit Noemi und Emanuel alleine gegessen, da Lea und Thomas noch in Reichenbach waren. Anschliessend habe ich die Küche aufgeräumt und die Kinder ins Bett getan. Danach konnte ich die Milchkonfitüre in Konfitüren Gläser abfüllen. Anschliessend habe ich die zweite Ladung Milchkonfitüre zum Kochen bereit gemacht. Während sie kochte habe ich die restliche Wäsche zusammengefaltet. Dann hatte ich 1 Stunde 40 Minuten Pause. Später assen wir gemeinsam Zvieri, es gab Schokoladencreme, die Lea gemacht hatte. Anschliessend habe ich die dritte Ladung in Konfitüren Gläser gefüllt. Die zweite hatte Lea fertig gemacht. Dann habe ich die Kommissionen versorgt und die Küche aufgeräumt. Danach konnte ich das Abendessen zubereiten, ich machte Kürbissuppe, Schweinswürsten und dazu gab es Brot. Nach dem Essen räumte ich noch auf und dann hatte ich um 19:50 Uhr Feierabend.

 

Freitag, 23. März 2018

Am Freitag musste ich wieder um 7:00 Uhr aufstehen, damit ich um 7:30 Uhr mit der Arbeit beginnen konnte. Ich startete wie jeden Morgen und bereitete das Frühstück vor. Anschliessend konnte ich frühzeitig die Bolognese und Bechamelsauce für die Lasagne zubereiten. Anschliessend ass ich mit den Kindern das Frühstück und zog sie an. Später konnte ich Milch in Flaschen abfüllen und etikettieren. Auch die Milchkonfitüre konnte ich etikettieren. Danach packten wir alles zusammen was wir brauchten und brachten es ins Auto. Um zirka 10:15 Uhr fuhren Lea, die drei Kinder und ich los um die Trockenwürste in der alten Räucherei zu holen. Die alte Räucherei war sehr eindrücklich. Dann fuhren wir weiter nach Spiez, dort brachten wir dem Dorfladen die Milch, die Milchkonfitüre und 20 Trockenwürste. Dann ging es weiter nach Reichenbach, dort konnte ich anfangen die Würste und den Speck zu vakuumieren, während Lea die Tiere fütterte und die zwei Kinder von Thomas Jelena (11 Jahre) und Dejan (8 Jahre) von der Schule in Frutigen holte. Sie kommen immer jedes zweite Wochenende. Danach gingen wir nach Wattenwil zurück. Dort angekommen haben wir sofort die Lasagne fertig gemacht und in den Backofen gelegt. Nach dem gemeinsamen Essen räumte ich die Küche auf und machte dann 30 Minuten Pause. Später machte ich den Zopf Teig. Währenddessen der Teig aufging saugte ich den Boden in der Küche und dann nahm ich ihn noch nass auf. Danach konnte ich den Teig formen, den Zopf anstreichen und in den Backofen schieben. Wir assen anschliessend gemeinsam das Zvieri es gab noch den Resten Schokoladencreme und ein paar Früchte. Zunächst nahm ich den Zopf wieder aus dem Backofen. Mit Jelena konnte ich noch Tabea baden und frisch anziehen. Dann war der Tag auch schon wieder zu ende. Ich konnte um 18:22 Uhr den Bus nach Seftigen nehmen und nachhause gehen.

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  • Letzte Änderung am Mittwoch, 04 April 2018 14:33

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